Matthias Herrmann ) Art Düsseldorf 26
Wir sehen uns auf der Art Düsseldorf @ Stand B02 !
 
 
Matthias Herrmann, aus der Serie „Textpieces, 1996-1998“
"Anyone can rob a bank, but it takes a real man to do it in satin.“ December 21, 1997, Jon Polito, actor, in „Blackman“
as quoted in Steve Steward Campy Vampy Trampy, page 50
C-Print auf Aluminium kaschiert, 100 x 80 cm
gerahmt, UV-Glas, 98 x 118 cm,
Auflage 3 + 1AP, Signiert und datiert hinten oben
 
 
 
 
Galerie Steinek präsentiert eine Auswahl photografischer Arbeiten - aus zwei zentralen Werkzyklen "Textpieces 1996-1998" und "Recent Pictures 2025" des Künstlers Matthias Herrmann.
 
Matthias Herrmanns Serie Textpieces 1996–1998 zählt zu den bedeutendsten Werkzyklen in seinem Œuvre und wurden analog aufgenommen. Seit Jahrzehnten setzt sich der Künstler selbst vollständig in Szene, tritt vor die Kamera und damit auch vor uns als Betrachter:in. Indem er sich selbst – das wohl konstanteste photografische Motiv seiner Arbeit – immer wieder ins Bild bringt, nutzt Herrmann die Wiederholung als Form der Abstraktion, die es ermöglicht, über das vermeintliche Selbstporträt hinauszugehen und dieses zu entpersonalisieren. In der Serie „Textpieces 1996-1998“ sehen wir Matthias Herrmann, wie er sich im leeren Raum seines Ateliers in vielschichtigen Rollen inszeniert, durchflutet von seinem charakteristischen, satten Licht, das zu einem Markenzeichen dieser Werkgruppe geworden ist. Jede Szene umfasst mehr oder weniger Accessoires, sowie stets einen auf Papier gedruckten Text, der im Vordergrund platziert ist. Diese Zitate stammen aus Magazinen (wie etwa „Interview“, gegründet 1969 von Andy Warhol und John Wilcock), aus der Werbung und verschiedenen Publikationen und wurden meist von Künstler:innen, Autor:innen, Musiker:innen, Schauspieler:innen oder Ikonen der Popkultur im weitesten Sinne geäußert oder verfasst. Sorgfältig referenziert sind sie in Herrmanns gleichnamigem Buch „Textpieces 1996–1998“, erschienen 1999 bei Edition Steinle in Thalwil. Die Verbindung von Bild und Text taucht auch in weiteren Werkgruppen Herrmanns auf, etwa in den Serien „Hotel“ (2000–2007) oder „8x10“ (2004), ebenso wie in jüngeren Zyklen wie „Still Life“ oder in Arbeiten wie „Actaeon’s Grave“ (2020), in denen die Worte handschriftlich erscheinen, etwa in eine lichtempfindliche Glasplatte geritzt.
 
Ein wesentliches Merkmal der Serie „Textpieces 1996-1998“ ist die vom Künstler erzeugte Spannung zwischen dem Sichtbaren und dem Lesbaren, zwischen Körper und Sprache. Das Bild illustriert den Text nicht, und der Text erklärt das Bild nicht; vielmehr irritieren sich beide Ebenen gegenseitig, widersprechen einander mitunter, fordern sich heraus und eröffnen so einen Raum für das Absurde – in einer spielerischen, beinahe theatralen Form. „Textpieces 1996–1998“ ist eine hybride Arbeit, die sowohl die Praxis der Photografie als auch die Begriffe von Körper und Identität hinterfragt. „… es geht um den Körper als Projektionsfläche und Material, als politisches, erotisches und soziales Subjekt und Objekt.“ (Aus: „A retrospective look into the present – Matthias Herrmann im Gespräch mit Adrian Kowanz, Mai 2018, Riparbella, Italien, anlässlich der Einzelausstellung „Textpieces 1996–1998“ in der Galerie Steinek).
 
Mehr als zwanzig Jahre nach Abschluss dieses Zyklus kehrt Herrmann in veränderter Form darauf zurück, etwa im Selbstporträt „N°7, 19.11.2023" (Quote: "Does Consciousness exist?", Title of William James article, Ring von General Idea)  aus seiner neue Photoserie Recent Pictures 25 gezeigt zum ersten Mal in der Galerie Steinek in November 2025. Alle Werke dieses neuen Zyklus sind kleinformatig und entsprechen in ihren Abmessungen jenen seiner vier zuletzt erschienenen Bücher. Die lineare und regelmäßige Präsentationsform, die als Ariadnefaden gedachte Hängung, fordert zu einer nichtlinearen Wahrnehmung auf. Unterbrochen wird diese Timeline von Arbeiten in alten, "historischen" Rahmen die fiktive, diversen kunstgeschichtlichen Fragestellungen zugeordnete Leerräume bilden. 
Mit „Recent Pictures 25“ kehrt Matthias Herrmann wiederholt zu Territorien zurück, die bereits erkundet wurden. Es geht um Appropriation, Meta-Photografie, Meta-Porträtierung und um das, was den Wunsch nach Darstellung und den Wunsch zu Sehen formt und antreibt. Wir erkennen Motive, Orte und Situationen wieder, die von früheren großen Werkgruppen Herrmanns inspiriert sind, wie u. a. „Textpieces 1996–1998", „Toscana“ (2005–2009), „Secession“ (2006), „Mantua Mantua“ (2022), „Monochrome Banketje“ (seit 2022) sowie „270 West 17th Street #20c NY NY 10011“ (2022).
 
Matthias Herrmanns Werk bewegt sich an der Schnittstelle von Performance und Photografie und setzt sich mit ironischer Distanz mit jenen Normen, Konventionen und Klischees auseinander, die unsere Wahrnehmung prägen.
Der Dialog zwischen diesen beiden photografischen Zyklen macht die thematische Vielfalt, die Matthias Herrmann in den vergangenen drei Jahrzehnten erkundet hat, die Präzision und Strenge seiner photografischen Praxis sowie seine tiefe Liebe zur Kunst deutlich sichtbar. 
 
 
Matthias Herrmann 
*1963 in München, lebt und arbeitet in Wien, München und Riparbella
1986 - 1988 Balletttänzer an der Staatsoper Wien
1988 - 1993 Studium (konzeptuelle Kunst) an der Hochschule für angewandte Kunst Wien bei Ernst Caramelle und Brigitte Kowanz und erste Ausstellung in der Wiener Secession
1997 - 1999 Vorstandsmitglied der Künstlervereinigung Wiener Secession
1999 - 2006 Präsident der Secession
2005 Preis der Stadt Wien
2006 - 2012 Professor für Kunst und Photographie an der Akademie der bildenden Künste Wien
seit den 90er Jahren für die AIDS Hilfe Wien tätig (u.a. österreichische AIDS-Aufklärungskampagnen)
2012 Österreichischer Kunstpreis für Künstlerische Photografie
2013 Otto-Breicha-Preis für künstlerische Photographie
2013 - 2018 Mitglied des Universitätsrats der Akademie
Seit 1999 wird er von der Galerie Steinek vertreten.
Die Ausstellung "Recent Pictures, Steinek25“ (27.11.25 - 20.1.26) ist die zehnte Einzelausstellung in der Galerie Steinek.
 
 
Einzel- und Gruppenausstellungen u. a. (*S - Solo)
Australian Centre for Photography, Sydney | Galerija Kapelica, Ljubljana *S | Muzeum Sztuki, Krakau *S | Austrian Cultural Forum, New York | Museum der Wahrnehmung, Graz | Bank Austria Kunstforum, Wien | Belvedere, Wien | Art Metropole, Toronto *S | Leslie Lohman Museum of Gay and Lesbian Art, New York City | Museum Belvedere 21, Wien | Burgenländische Landesgalerie, Eisenstadt | Kunsthalle Wien, Wien *S  | Art in General, New York City | Printed Matter, New York City | Fotohof, Salzburg | Fotomuseum Winterthur, Winterthur | Alte Kestner Gesellschaft, Hannover | Kunstverein, Eislingen | Laznia Center for Contemporary Art, Gdansk | Galleria Museo, Bolzano | Galerie im Traklhaus, Salzburg *S | Literaturhaus Salzburg *S  | Secession Wien *S  | Museum der Moderne Mönchsberg, Salzburg | Grazer Kunstverein, Graz | Heidelberger Kunstverein | Vorarlberger Kunstverein/Magazin 4, Bregenz *S  | Sofia City Art Gallery, Sofia | Kunsthalle, Szombathelyi | Shedhalle Zürich, Zürich | Kunstverein Kärnten, Klagenfurt | Kunst Haus Wien, Wien | Kunstinstituut Melly, Rotterdam | Kunsthalle Wien, Wien | Kunsthaus Mürzzuschlag | Generali Foundation, WienCentral House of Artists, Moskau | Künstlerhaus, Wien | Bétonsalon Paris, Paris *S  | Victoria & Albert Museum, London | Artcenter South Florida, Miami | Office for Contemporary Art, Oslo | Musée des Beaux Arts, Bordeaux | Landesgalerie Niederösterreich, Krems | Ludwig Museum – Museum of Contemporary Art, Budapest | Frankfurter Kunstverein, Frankfurt | Museum Bellerive, Zürich | Lazereti Art Club, Dubrovnik *S | Joanneum, Graz | Galleria d‘Arte Moderna, Bologna | Lazareti Art Club, Dubrovnik *S | École des Beaux-Arts, Rennes | Leopold Museum, Wien | Museum Langenzersdorf, Langenzersdorf | Lentos Kunstmuseum, Linz | Nassauischer Kunstverein, Wiesbaden | Palazzo del Capitano, Cesena | The Hyde Park Art Center, Chicago | MUSA, Wien | Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (MuMoK), Wien | Museum der Moderne Rupertinum, Salzburg *S | Museum auf Abruf, Wien | Muzeum Sztuki / Galeria Potocka, Krakau *S | Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst, Bozen | Matica hrvatska, Zagreb *S | Niederösterreichisches Landesmuseum, Krems | Printed Matter, New York | Palazzo Ducale, Mantua *S | Salzburger Kunstverein, Salzburg | Shedhalle Zürich, Zürich | Paul Petro Contemporary, Toronto *S | Il Ponte Contemporanea, Rom *S | Praz-Delavallade, Paris *S | Barbara Farber/Rob Jurka, Amsterdam *S | Wessel & O’Connor, New York City *S | Yves LeRoux, Montréal *S | Andreas Weiss, Berlin *S | Karin Schorm, Wien *S | Galerie Steinek, Wien *S ...
 
 
Sammlungen u.a.
Fotosammlung des Bundes, Wien
Museum der Moderne Salzburg Rupertinum, Salzburg
Palazzo Ducale in Mantua, Mantua
Sammlung der Stadt Wien, Wien
Museum Moderner Kunst, Wien
Österreichische Galerie Belvedere 21, Wien
Sammlung Verbund, Wien
Vienna Insurance Group, Wien
Lentos Kunstmuseum, Linz
Le Méridien Collection, Wien
Private & Corporate Sammlungen in u.a.
Wien, Nizza, Paris, Sacramento, Dresden, Toronto, Berlin, Amsterdam
 
Auf Anfrage senden wir Ihnen gerne Bildmaterial oder ein Angebot der verfügbaren Werke zu.
 
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Areal Böhler
Hansaallee 321
40549 Düsseldorf
 
Freitag 17. April 2026, 12-19 Uhr
Samstag 18. April 2026, 11-19 Uhr
Sonntag 19. April 2026, 11-18 Uhr
 
 
 
 
)
 
 
Isabell-Kisling Steinek
+43 (0) 664 211 19 23
 
Carol Tachdjian
+43 (0) 699 11 69 49 34
 
 
Galerie Steinek
Eschenbachgasse 4
1010 Wien, Austria
+43 (0) 1 512 87 59
 
Öffnungszeiten
Dienstag - Freitag 13-18 Uhr
Samstag 11-15 Uhr
 
 
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)
 
Felix Malnig is part of
4th Edition – Kunst aus Niederösterreich
28. Jänner bis 25. März 2026
Österreichisches Kulturforum Bratislava
Rakúske kultúrne fórum v Bratislave
Hodžovo námestie 1/A
81106 Bratislava, Slovenská republika
 
 
landscapes & structures
René Alexander Herar, Felix Malnig
Studio 3501 c/o WUK
Stiege D / 3. Stock / Raum 3.3
Währingerstraße 59, 1090 Wien
18.10. und 19.10.2025, 15:00 bis 19:00
 
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Olga Georgieva
The next door is open
Trans-Wall
Curator North Ma
10.10. - 10.11.2025
ABI SPACE
9-206, Qianjiang BLOCK,
Xihu District, Hangzhou
 
 
Olga Georgieva is part of
„Cool“ Sammlung Erwin Hauser
Curated by Elisabeth Nowak-Thaller
Lentos
18/06 bis 05/19/2025
https://www.lentos.at

)
 
Soli Kiani is part of
"De Sculptura“
Albertina Klosterneuburg
Curated by Angela Stief
until November 16, 2025
https://www.albertina.at/albertina-klosterneuburg/
)
Amanda Burzic
A Room Full Of Yous But None Of Them Are For Me
Stadtgalerie Lehen, Salzburg
until May 24, 2025
www.stadt-salzburg.at

)
 
Renate Bertlman is part of
Die Srache der Göttinnen
Curated by Elisabeth von Samsonow und Katharina Rebay-Salisbury
until November 30, 2025
MAMUZ, Schloss Asparn an der Zaya
https://www.mamuz.at/de/mamuz-schloss-asparn-zaya/die-sprache-der-goettinnen

Stand Up ! Feministische Avantgarde. Werke aus der Sammlung Verbund Wien
Staatsgalerie Stuttgart
until June 26, 2025
https://www.staatsgalerie.de/de/ausstellungen/aktuell/stand-up

Sprengel Museum Hannover
05.07. - 28.09.2025
https://www.sprengel-museum.de/ausstellungen/vorschau/feministische-avantgarde

Surrealism – A Collective Dream
Tampere Art Museum, Finland
until August 9, 2025
https://tapahtumat.tampere.fi/en-FI/page/67ae0569eee33c66c43e6849

Du sollst Dir ein Bild machen. Zeitgenössische Kunst und religiöses Erleben
Künstlerhaus, Wien
25.10.2025 - 08.02.2026
https://www.kuenstlerhaus.at/besuch/kalender/ausstellung/475/du-sollst-dir-ein-bild-machen.html

Flower Power, Eine Kulturgeschichte der Pflanzen
Landesgalerie Niederösterreich
24.05.2025-15.02.2026
https://www.kunstmeile.at/de/ausstellungen/flower-power

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Tony Oursler part of
Surrealism – A Collective Dream
Tampere Art Museum, Finland
until August 9, 2025
https://tapahtumat.tampere.fi/en-FI/page/67ae0569eee33c66c43e6849

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Julius Deutschbauer
Bibliothek der Ungelesenen Bücher
03.05.–13.12.2025
Happening Friday, 2 May, 2025, 2pm
Library of Unread Books
A conversation with Çağla Ilk to launch talk series
Ebensperger
Gallery Weekend Berlin 2025
https://ebensperger.net/exhibitions

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Matthias Herrmann @ Spark
21. – 23. March 2025
Marx Halle Vienna
https://www.spark-artfair.com/
Matthias Herrmann, a former ballet dancer turned photographic artist, explores themes of still-life, urban imagery, and the human body. His work, initially focused on gender and self-representation, has evolved into a broader exploration of visual perception and memory. Rather than documenting locations, he presents fragmented impressions, drawing inspiration from art history and museum spaces. His photography turns these „finds“ into images that gain meaning through his perception. The exhibition presents a retrospective of his work, featuring around 150 photographs that highlight his layered and reflective artistic approach. Courtesy of the artist and Silvia Steinek Galerie

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Renate Bertlmann & Tony Oursler are part of
Surrealismus – Welten im Dialog
Kunsthalle Vogelmann
31.08.2024 – 05.01.2025
Mit fantastischen, radikal subjektiven Motiven revolutionierte der Surrealismus die
Kunst ab den 1920er Jahren. Mit über 120 Werken lädt die groß angelegte Ausstellung ein, in diese faszinierende Kunstrichtung einzutauchen. Als erste erklärte
Avantgardebewegung widmete sich diese sämtlichen Medien gleichermaßen – Gemälde, Grafiken und Objekte, Fotografien und Filme zeigen die enorme Vielfalt surrealistischer Kunst. Surrealist*innen der ersten Stunde treffen dabei auf zeitgenössische Positionen.
https://museen.heilbronn.de/kunsthalle-vogelmann

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soli kiani . clemens wolf
artissima 2024 | Torino | Italy
preview 31 october, 12 - 8 pm, upon invitation only
public days 1 – 2 november, 12 – 8 pm, 3 november, 11 am – 7 pm
stand # fuxia 20
https://www.artissima.art/en/
soli kiani, liberty (self-portrait), 2022, gelatin silver print mounted on aluminium, 150 x 100 cm, 2/5 + 2 ap
clemens wolf, parachute painting, resin epoxy, parachute 103 x 93 cm
soli kiani, born 1981 in shiraz, iran, studied in christian ludwig attersee's painting master class at the university of applied arts in vienna. to embody her intentions, she will explore further materials and technics such as analogue photography, fabric, concrete, ropes to create pictures, sculptures and installations. soli kiani grew up in iran and experienced childhood and adolescence as a woman in an isolated, patriarchal, strictly religious where much that we take for granted was and still is - and recently, even more radically - prohibited. in her photographic self portrait "liberty (self- portrait)" from 2022, soli kiani brings together central aspects of her work : vulnerability and strength, economy of means and intensity. in what are dubbed her plastic paintings and later her sculptures, she soaks pieces of linen fabric, folds them, piled them up on concrete slabs, compresses them, and encloses them to give them their final shapes. they contain reminiscences of ambivalences such as that of clothing, which protects, isolates, or confines. it is about revelation and concealment, coercion and liberation.
lives and works in vienna
clemens wolf, born in 1981 in vienna, austria, studied at the university of art and industrial design in linz. he is fascinated by boundaries: boundaries of perception, boundaries of imagination, boundaries of the possible. originally active in the street art scene, he starts painting on canvas by working with a focus on dumps, abandoned warehouses, unfinished buildings, ruins, or vacant lots. from these two- dimensional works, he made the leap into sculpture and plastic-painting. "perhaps there is a need in painting to leave the canvas and become sculpture [...]", wrote gilles deleuze about the characteristic of baroque. for his parachute paintings and parachute sculptures, clemens wolf uses discarded main and reserve parachutes, which he arranges into folds on canvas on the wall or in space and freezes with dyed epoxy resin. the textures appear soft, as if one could smooth out or reshape the folds at any moment but the folds are hard, immobile, and rendered unchangeable by the epoxy. wolf's works play with the viewer's perception. the questions of narration & abstraction, irreversibility and transience are central in wolf ́s oeuvre.
lives and works in vienna
mit der freundlichen Unterstützung von Bundesministerium Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport
 
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Gabriele Stötzer erhält Pauli-Preis für Gegenwartskunst 2024 !
Die Thüringer Künstlerin Gabriele Stötzer erhält in diesem Jahr den Bremer Pauli-Preis für Gegenwartskunst.
Sie schaffe beeindruckende Kunst von großer Widerständigkeit, begründete die Jury ihre Entscheidung. Die Auszeichnung wird alle zwei Jahre verliehen und zählt zu den bedeutendsten Preisen für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Der Preis soll der 71-Jährigen am 17. September in der Kunsthalle Bremen übergeben werden. Der Pauli-Preis zeichnet im deutschen Sprachraum lebende Künstlerinnen und Künstler für einen hervorragenden Beitrag zur jüngsten Kunst der Gegenwart aus.

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Gabriele Stötzer is part of
Auslöschung eines Blicks. Ich trage meine Wunden offen
Kunsthaus Erfurt
30.08. - 30.10.2024
Das Erfurter Kunsthaus würdigt mit einer Werkschau die Künstlerin Gabriele Stötzer.
Die Einzelausstellung zeigt Arbeiten aus über 40 Jahren.
Sie thematisieren die Verletzbarkeit als Frau in der DDR.
https://www.kunsthaus-erfurt.de/

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Renate Bertlmann part of
Horror Patriae @ steirischer herbst ʼ24
Vernissage 19.9., 18:00–20:00
Mit Musik von Mélange Oriental
20.9.24–16.2.25
Di–So 10:00–18:00
Neue Galerie Graz
https://www.steirischerherbst.at